Schadstoffcheck Hauskauferst messen, dann unterschreiben

Häuser mit Baujahr vor 1995 können Asbest, alte Mineralwolle, Holzschutzmittel oder Formaldehyd enthalten. Unsere Schadstoffmessung vor dem Hauskauf zeigt, was wirklich in der Substanz steckt – mit Bericht, den Sie in die Verhandlung mitnehmen können.

Materialproben + Raumluft Bericht als Verhandlungsargument Termin vor dem Notartermin

DEKRA-Sachkunde

Sachkundenachweis für Freimessungen

Partnerlabor Argos Analytics

Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik

Ergebnisse teils in 24 h

Bei Standardproben im Labor

Firmengruppe seit 2017

Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld

Die teuersten Mängel
sieht man nicht.

Ein feuchter Keller fällt bei der Besichtigung auf. Asbest im Bodenbelag, PCP im Dachstuhl oder Formaldehyd aus Spanplatten fallen erst auf, wenn es teuer wird – beim Umbau oder beim Einzug.

Was in Häusern vor 1995 stecken kann

Wer ein Haus mit Baujahr vor 1995 kauft oder erbt, übernimmt die Baustoffe seiner Zeit. Asbest wurde bis 1993 in Deutschland verbaut – in Floor-Flex-Bodenplatten, Fassaden- und Dachplatten, Fensterkitt und Nachtspeicheröfen. Alte Mineralwolle (KMF) aus der Zeit vor 1996 kann lungengängige Fasern abgeben. In Dachstühlen der 1960er bis 1980er finden sich Holzschutzmittel wie PCP und Lindan, und Fertighäuser sowie Spanplatten dieser Jahrzehnte können Formaldehyd an die Raumluft abgeben.

Solange diese Materialien unbeschädigt und unberührt bleiben, geht von vielen kein akutes Risiko aus. Kritisch wird es beim Umbau: Wer eine asbesthaltige Platte durchbohrt oder alte Dämmung herausreißt, setzt Fasern frei – und aus dem geplanten Badezimmer-Umbau wird eine Schadstoffsanierung mit fünfstelligen Kosten.

Das Kombi-Paket: Materialproben plus Raumluft

Unser Schadstoffcheck kombiniert zwei Blickwinkel. Materialproben verdächtiger Bauteile klären, ob Schadstoffe in der Substanz stecken – das ist die Grundlage für jede Umbau- und Sanierungsplanung. Eine Raumluftmessung klärt, ob aktuell eine Belastung in der Luft vorliegt, etwa durch beschädigte Bauteile oder ausdünstende Holzschutzmittel. Beides zusammen ergibt ein Bild, auf das Sie eine Kaufentscheidung stützen können.

Der Bericht aus dem spezialisierten Partnerlabor benennt jeden Befund je Bauteil und ordnet ihn ein. Damit haben Sie ein sachliches Argument in der Preisverhandlung: Nachgewiesene Sanierungskosten lassen sich beziffern – und ein unauffälliger Befund nimmt Ihnen die Unsicherheit, mit der viele Käufer alter Häuser leben. Gemessen wird mit DEKRA-Sachkunde, unabhängig von Maklern und Sanierungsfirmen.

Asbest

Bis 1993 verbaut: Floor-Flex-Platten, Fassaden- und Dachplatten, Fensterkitt, Nachtspeicheröfen, Rohrisolierungen. Vor jedem Umbau prüfen.

KMF (alte Mineralwolle)

Dämmwolle aus der Zeit vor 1996 kann lungengängige Fasern abgeben – typisch in Dachschrägen, Zwischendecken und hinter Verkleidungen.

Holzschutzmittel

PCP und Lindan wurden bis in die 1980er in Dachstühlen und auf Holzverkleidungen eingesetzt – sie dünsten über Jahrzehnte aus.

Formaldehyd

Spanplatten und Fertighäuser der 1960er bis 1980er können Formaldehyd an die Raumluft abgeben – messbar, bevor Sie unterschreiben.

Vom Besichtigungstermin
zum Bericht.

01

Anfrage

Sie nennen uns Baujahr, Objektart und was Sie vorhaben – Kauf, Erbe oder Umbau. Wir sagen Ihnen, welche Proben sinnvoll sind und welche nicht.

02

Termin zur Besichtigung

Ideal ist ein Termin vor dem Notartermin – gern gemeinsam mit Ihrer Besichtigung. In OWL sind wir meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor Ort.

03

Proben vor Ort

Wir nehmen Materialproben verdächtiger Bauteile und – je nach Paket – Raumluftproben. Die Entnahme erfolgt faserarm und hinterlässt kaum Spuren.

04

Analyse im Labor

Alle Proben gehen in das spezialisierte Partnerlabor. Bei Standardproben wie Asbest-Material liegt das Ergebnis teils schon in 24 Stunden vor.

05

Bericht & Einordnung

Sie erhalten einen Bericht mit klarer Aussage je Bauteil – plus einer Einordnung, was ein Befund für Kaufpreis und Sanierungskosten bedeutet.

Anonymisierte Beispiele aus der Praxis

Beispiel Siedlungshaus, Baujahr 1962: Ein Paar wollte vor dem Kauf wissen, was im Haus steckt. Die Materialproben zeigten asbesthaltige Floor-Flex-Platten unter dem Teppich im gesamten Erdgeschoss. Mit den bezifferten Sanierungskosten im Bericht wurde der Kaufpreis nachverhandelt – gekauft wurde trotzdem, aber mit realistischem Budget.

Beispiel Fertighaus, Baujahr 1974: Geerbt, seit Jahren kaum bewohnt, typischer Geruch. Die Raumluftmessung ergab erhöhte Formaldehydwerte, die Materialproben belegten belastete Spanplatten und Holzschutzmittel im Wandaufbau. Die Erben entschieden sich mit dem Bericht bewusst gegen den Einzug und für den Verkauf mit offengelegtem Befund.

Hauskauf-Checks
in Bielefeld & OWL.

Ob Siedlungshaus in Bielefeld, Hof im Kreis Gütersloh oder Fachwerk im Kreis Herford – von Steinhagen aus sind wir kurzfristig bei Ihrem Wunschobjekt.

Fragen zum Hauskauf-Check.

Als Faustregel: bei allem, was vor 1995 gebaut wurde. Asbest war bis 1993 zugelassen, alte Mineralwolle wurde bis etwa 1996 verbaut, Holzschutzmittel wie PCP steckten bis in die 1980er in Dachstühlen, und Formaldehyd betrifft vor allem Spanplatten und Fertighäuser der 1960er bis 1980er. Je älter das Haus und je mehr Umbauten geplant sind, desto mehr lohnt der Check.

Objekt im Blick?
Wir prüfen es.

Nennen Sie uns Baujahr, Objektart und Ihre Pläne. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Proben sich lohnen, was das kostet und ob der Bericht vor Ihrem Notartermin fertig wird.

  • 0162 8758905(auch WhatsApp)
  • Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
  • Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen